20.09.2025
Die Leute werden immer frustrierter. Immer mehr sehen sich benachteiligt. Viele glauben den letzten Verschwörungsschwachsinn, nur weil er das Gefühl bedient, alles werde immer schlimmer. Schuldig dafür gemacht werden die Benachteiligten, die angeblich mehr Gutes abbekommen. Politische Kräfte schüren Neid und Zukunftssorgen, um ihre Macht zu sichern. Besser wird dadurch nichts. Wer sich früher...
13.09.2025
Herbst anstimmen Goldene Herbstwärme erwarten Festkleider der sich in den Winter verabschiedenden Natur bestaunen Früchte des Jahres ernten Schwindenden Sonnenzeiten nachsinnen Entschleunigen synchron mit der Schöpfung – um uns und in uns Regeneration mit den Früchten des Jahres – den geistigen und naturgewachsenen Im Prozess der Lese sein – Aussortieren der faulen und...
06.09.2025
Eine der Besonderheiten Mindens ist seine Lage am Fluss. Das sahen die ersten Siedler wohl auch so, als sie sich diesen Ort ausgesucht haben: der Fluss gibt genug Wasser, bietet Schutz und ist zugleich eine bedeutende Verkehrsader. Das Problem der Lage am Fluss ist aber, dass er immer auch „im Weg“ ist, wenn man mal auf die andere Seite will. Er trennt Stadtteile, er zerschneidet Verkehrswege....
30.08.2025
Die Schule hat wieder begonnen und mit diesem Sonntag sind zwei Drittel des Jahres 2025 Vergangenheit. Wie nutzen Sie das letzte Drittel? In den nächsten Wochen ist kirchlich gesehen der zweite Teil der Heiratssaison. Aber auch darüber hinaus gibt es viele Feste und Feiern, um das zu erwartende gute Wetter noch zu nutzen. Im Evangelium dieses Sonntages, Lk 14, geht es um eine Essenseinladung,...
23.08.2025
Die Sommerferien gehen zu Ende. Sommerfreizeiten und Ferienspiele sind vorbei. Urlauber kehren in die Heimat zurück. „Was oder wo ist Heimat für dich?“ Das frage ich auf der Freizeit in Dänemark. Konkreter: „Heimat ist da, wo… oder Heimat ist (wie)… wie geht dieser Satz für dich weiter? Welches Bild kommt dir in den Sinn? Welches Gefühl? Welche Situation?“ Die jungen Erwachsenen finden...
16.08.2025
Das Kirchenjahr ist mehr als nur eine kirchliche Tradition. Für mich ist es wie ein roter Faden, der sich durch das Jahr zieht – von der stillen Erwartung im Advent über das warme Licht von Weihnachten, das Leiden in der Passionszeit bis hin zur österlichen Freude und dem Feuer von Pfingsten. Es gibt meinem Glauben einen Rhythmus und verbindet das, was ich glaube, mit dem, was ich lebe. Das ist...