Unter dem wortspielerischen Titel „Ist es wa/h/r es ein Traum?“ bringt der Dortmunder Oratorienchor unter der Leitung von Jonathan Dräger auf seinem Besuch in Mindens Marienkirche eine Collage aus vier musikalischen Blöcken, in denen Musik von Karl Jenkins bis Rheinberger und Orff bis Enya nahtlos ineinanderfließt. Das Konzert beginnt am 30. Mai um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Chorarbeit wird gebeten.
„Fordernde Rhythmen, verzaubernde Harmonien und träumerische Melodien“ kündigt Jonathan Dräger für den Abend in der Marienkirche an, bei dem das Publikum auf „eine spannende Reise in die Welt der Träume“ entführt werden soll, „denn im Unbewussten schlummern die ganz großen Gefühle“.
Der in Porta Westfalica aufgewachsene Chorleiter hat in der Region bereits mehrere musikalische Ausrufezeichen gesetzt, nicht zuletzt in seiner Arbeit als kirchenmusikalischer Assistent in der Lemgoer Mariengemeinde. Er leitet den Dortmunder Oratorienchor seit Februar 2023 und fühlt sich dem Profil des Chors verpflichtet: „anspruchsvolle Chormusik verschiedener Epochen und Stile“. Neben den klassischen Oratorien heißt das für den an der Marienkirche in Dortmund beheimateten Chor ein besonderes Interesse an a-capella-Literatur und Chorwerken auch von weniger gehörten Komponisten wie dem Bach-Sohn Johann Christian Bach. Das Publikum am 30. Mai kann in St. Marien eine Kostprobe der stilistischen Vielfalt des Oratorienchores erwarten.