Seit Jahrhunderten prägen Kirchen die Zentren von Dörfern und Städten und bis heute haben sie eine große Bedeutung sowohl für die Gemeinden als auch für viele Menschen. Dennoch gilt: Es kann nicht alles bleiben wie es ist. Sinkende Mitgliederzahlen und knapper werdende finanzielle Ressourcen stellen die Gemeinden vor die Frage, wie ihre Gebäude künftig wohlmöglich anders genutzt werden können als in der Vergangenheit.

Parallel dazu ist zu klären, wie Kirchen, Gemeindezentren, Pfarrhäuser und Kindertageseinrichtungen bis 2045 klimaneutral werden können – denn das ist das erklärte Ziel der Landeskirche. Zu guter Letzt spielt bei all dem das Thema Denkmalschutz eine zentrale Rolle. Was also geht überhaupt, wenn es sich um eine denkmalgeschützte historische Kirche handelt?

Gemeinsam mit dem Umweltausschuss des Kirchenkreises Minden bietet die Evangelische Erwachsenenbildung eine Vortragsreihe an, die sich unter dem Motto „Zwischen Tradition und Transformation“ mit genau diesen drängenden Themen befasst.

  • Am Donnerstag, 10. September, referiert Andreas Isenburg, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit am oikos-Institut, über „Modelle der Umnutzung von Kirchen in Deutschland und England“.
  • Über das Thema „Klimaenergetische Sanierung von kirchlichen Gebäuden“ spricht am Donnerstag, 15. Oktober, Dr. André Brust, Energieberater im Klimabüro der Evangelischen Kirche von Westfalen.
  • Einen Vortrag zum Thema „Bewahren, verändern, weiterbauen – denkmalgeschützte Kirchengebäude nachhaltig in die Zukunft führen“ hält am Donnerstag, 12. November, Dipl.-Ing. Architekt Christian-Georg Herda.

Die drei Vorträge finden statt im Gemeindehaus Oberlübbe (Korfskamp 4, 32479 Hille-Oberlübbe) und beginnen jeweils um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.

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