Minden. Die Corona-Pandemie ist trotz zahlreicher Lockerungen im Alltag noch nicht überstanden. Es bahnt sich eine vierte Welle der Infektionen – auch im Kreis Minden-Lübbecke – an. Bei einer aktuellen Inzidenz von 160 mit steigender Tendenz besteht weiter „großer Grund zur Sorge“. Seit Dezember 2020 können sich Menschen zum Schutz vor einer Infektion impfen lassen. Doch noch immer reicht die Impfquote von rund 70 Prozent bei den Erwachsenen nicht aus. Noch immer erkranken Menschen an Covid-19 schwer. Die Intensivstationen der Kliniken füllen sich mit immer jüngeren Betroffenen.

Das war der Anlass für Mindens Bürgermeister Michael Jäcke und Superintendent Michael Mertins (Evangelischer Kirchenkreis Minden), einen Impfaufruf zu starten. Unterstützung fanden beide bei bekannten Vertreter*innen von Kirchengemeinden in Minden und auch bei der Vorsitzenden der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Minden, Nina Pape. Beteiligt haben sich außerdem Propst Roland Falkenhahn (Katholische Domgemeinde) Pfarrerin Nicole Bernhardy (Evangelisch-methodistische Gemeinde) und Pastor Olaf Mohring (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde).

Alle sechs zeichneten zwei- bis vierminütige Sequenzen auf, die jetzt zu einem Video von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Minden zusammengeschnitten wurden. Das Video ist auf dem städtischen Youtube-Kanal eingestellt. Link: https://youtu.be/LRreCl7VWt8 .

 

„Wir alle stehen in Bezug auf den weiteren Verlauf der Pandemie in einer gesellschaftlichen Verantwortung und in einer Verantwortung für unser soziales Umfeld. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere“, macht Bürgermeister Jäcke in seinem Beitrag deutlich. Vor allem Kinder unter 12 Jahren, die derzeit noch nicht geimpft werden dürfen, können alle geimpften Erwachsene und Jugendliche effektiv vor einer Infektion bewahren, so Jäcke weiter. „Geben Sie sich einen Ruck, wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, die/der gerne berät“, appelliert der Bürgermeister.

Superintendent Michael Mertins ist dankbar für die gemeinsame Initiative von Stadt und Kirche, Bürgerinnen und Bürger aktiv zur Impfung aufzurufen. „Gott will, dass wir gesund und glücklich leben können“, sagt er. Die frühe Entwicklung mehrerer guter Impfstoffe wertet er als Angebot Gottes, den Menschen in der Pandemie zu helfen und sie zu schützen. Nun gehe es darum, dass möglichst viele Menschen dieses Angebot nutzen und sich impfen lassen, erklärt der Superintendent in seinem Video.

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