Minden. Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine sind im Kreis Minden-Lübbecke mehrere Hundert Geflüchtete angekommen. Dank der enormen Hilfsbereitschaft konnten viele von ihnen privat untergebracht werden.

Für die Gastgeber*innen kommen durch die ungewöhnliche Situation viele Fragen auf. Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede stellen das Zusammenleben vor erhebliche Herausforderungen. „Geht es nur uns so?“, fragen sich viele. „Nein, natürlich nicht“, muss in den meisten Fällen die Antwort lauten. Aufenthaltsrecht, Finanzierung, Dauer der Unterbringung, Zuständigkeit von Behörden: Es ist nicht leicht, sich zurechtzufinden.

Mit dem „Gastgeber*innen-Stammtisch“ möchte der Evangelische Kirchenkreis Minden für Wohnraumgeber*innen ein Forum schaffen, das erlaubt, in lockerer Atmosphäre Fragen zu klären, hilfreiche Informationen auszutauschen, Probleme zu benennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der Stammtisch wird geleitet und begleitet von Fachkräften des Arbeitsbereichs Integrationsdienst und Flüchtlingsberatung des Kirchenkreises.

Das erste Treffen findet statt am Dienstag, 12. April, um 19 Uhr im Sitzungssaal im ersten Stock des Martinihauses, Martinikirchhof 7, 32423 Minden. Zum Schutz aller Teilnehmenden gilt im Martinihaus Maskenpflicht.

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