Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt organisieren die evangelischen Kirchenkreise Minden, Herford, Lübbecke und Vlotho gemeinsam auf der Ebene des Kirchenkreisverbands.
Schutzkonzept
Auf den Sommersynoden 2026 haben die vier Kirchenkreise ein gemeinsames Rahmenkonzept gegen sexualisierte Gewalt beschlossen.
Schulungen
Für alle Mitarbeitenden besteht seit 2022 die Verpflichtung, an Schulungen zum Thema sexualisierte Gewalt teilzunehmen. Einen Überblick über das Schulungsprogramm unter dem Motto „hinschauen – helfen – handeln“ gibt es hier: https://www.kirchenkreis-herford.de/bildung/schulungen/alle-module
Präventionskraft
Seit Februar 2024 verfügt der Kirchenkreisverband über eine Präventionskraft, die in den vier Kirchenkreisen Gemeinden und kirchliche Einrichtungen dabei unterstützt, Schutzkonzepte zu entwickeln, Risikofaktoren zu benennen und Prävention vor Ort mit passenden Angeboten umzusetzen:
Janina Haus
Evangelischer Kirchenkreis Herford
Lennéstraße 3
32545 Bad Oeynhausen
Telefon: (05731) 18050
Mail: janina.haus@kirchenkreis-herford.de
Intervention
Wenn in einem der vier Kirchenkreise der Verdacht auf sexualisierte Gewalt entsteht, greift der interne Handlungs- und Notfallplan. Grundlage dafür ist das Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt der Evangelischen Kirche von Westfalen (KGSsG).
- Für Fälle sexualisierter Gewalt besteht grundsätzlich eine Meldepflicht. Die Meldestelle ist telefonisch erreichbar unter der Nummer: (0521) 594 381.
- Ansprechstelle für Betroffene ist Dr. Charlotte Nieße, Telefon: (0521) 594 308, Mail: charlotte.niesse@ekvw.de. Die Ansprechstelle berät, vermittelt Hilfen, fördert die Aufklärung und tritt für die Ansprüche Betroffener ein. Sie behandelt Anliegen vertraulich und wahrt das Seelsorgegeheimnis.
- Darüber hinaus können sich Betroffene sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche an die zentrale Anlaufstelle.help wenden.
- Außerhalb kirchlicher Strukturen gibt es Unterstützung beim Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch.
