Minden. Mit einem Familiengottesdienst und einem fröhlichen Fest hat jetzt die Kindertageseinrichtung in Meißen die Fertigstellung ihres neuen Anbaus gefeiert. Mehrere Monate hatte die eigentlich für drei Gruppen ausgelegte KiTa mit einer Sondergenehmigung für dreieinhalb Gruppen gearbeitet, weil die Nachfrage nach KiTa-Plätzen in Meißen so groß ist. Nun bietet die KiTa rund 130 Quadratmeter mehr Platz; es gibt einen großen neuen Gruppenraum, einen Neben-, einen Schlaf- und einen Waschraum. Mit dem Anbau reicht der Platz für vier statt dreieinhalb Gruppen beziehungsweise für 85 statt 75 Kinder.

Im Zusammenhang mit der Erweiterung hat sich die KiTa einen neuen Namen gegeben: Statt einfach nur „KiTa Meißen“ heißt sie nun „KiTa unterm Regenbogen“. Auch die vier Gruppen haben neue Namen: Die KiTa wird jetzt besucht von der Wolken-, Sonnen-, Mond- und Sternschnuppengruppe. Die vielen Neuerungen feierten Kinder, Eltern, Großeltern und Erzieher*innen zunächst mit einem Gottesdienst, dann mit leckerem Essen und diversen Spielangeboten.

Den Gottesdienst gestaltete Superintendent Michael Mertins höchstpersönlich – denn die Kindertageseinrichtung in Meißen ist die erste, deren Träger statt einer Gemeinde der Kirchenkreis ist. Weitere KiTa’s werden folgen, denn der Evangelische Kirchenkreis Minden ist im Begriff, einen KiTa-Verband zu gründen.

In der Gemeinde, in der Mertins früher Pfarrer war, habe er oft Familiengottesdienste wie diesen gefeiert, erzählte er. Nun wieder einmal die Gelegenheit für einen solchen Gottesdienst zu haben, genoss er sichtlich. Gemeinsam mit den Kindern entwickelte er, was es bedeutet, „unterm Regenbogen“ zu stehen. Um die Geschichte von Noah, der Arche und dem Regenbogen in Szene zu setzen, hatte Mertins extra ein Kanu mitgebracht. Diesem Kanu vertrauten die Kinder ihre Kuscheltiere an, so dass sie vor den Wassermassen aus der biblischen Geschichte sicher waren. Eindrucksvoll schilderte Mertins den Kindern, dass Gott einen Regenbogen am Himmel erscheinen ließ, als das Unwetter vorüber war und die Tiere die Arche verlassen konnten – zum Zeichen dafür, dass die Menschen sich auf ihn und seinen Schutz verlassen können.

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