Eine spannende Ferienspielwoche erleben jetzt, am Ende der Schulferien, 42 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren rund um das Gemeindehaus in Friedewalde. Organisiert von „juenger unterwegs“, dem Referat für Jugendarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Minden, sind sie eine Woche lang „Unterwegs in Zeit und Raum“. Jeder der fünf Wochentage ist einer anderen Epoche gewidmet; mit einer am Eingang des Gemeindehauses aufgebauten „Zeitmaschine“ geht es in die Steinzeit, in die Antike, ins Mittelalter, in die Sechziger bis Siebziger Jahre und in die Zukunft. Unter dem Motto „Mit Ronni und Donni auf Zeitreise“ ist jeden Morgen in einem Anspiel zunächst Wissenswertes über die jeweilige Epoche zu erfahren.

Danach geht es in zehn- bis elfköpfigen Gruppen weiter, die Corona-konform für die Kinder die ganze Woche über verbindlich sind. Dort werden u. a. Ritter-Schilde bemalt, Leder-Säckchen gefertigt, T-Shirts mit Batikfarben gestaltet, „Asterix-Olympiaden“ und „Dino-Rallyes“ durchgeführt.

Die Leitung der Ferienspiele liegt in den Händen von Jugendreferent Michael Vitt. Tatkräftig unterstützt wird er von 16 freiwilligen Helferinnen und Helfern. Einige von ihnen haben bereits den „Basics“-Kurs absolviert, mit dem juenger unterwegs junge Leute dafür schult, in der Kirche aktiv zu sein oder zu werden; andere ziehen in Erwägung, demnächst an diesem Kurs teilzunehmen.

Die Woche in Friedewalde ist die letzte von insgesamt vier Ferienspiel-Wochen in evangelischen Gemeinden, die es in diesem Sommer im Kirchenkreis Minden gab. Juenger unterwegs hatte eine weitere Woche gleich zu Beginn der Ferien in Leteln durchgeführt; außerdem hatten die Gemeinden Hille und Windheim Ferienspiele organisiert.

An den vier Ferienspiel-Wochen haben insgesamt 181 Kinder teilgenommen. „Ferien-Angebote wie diese sind wichtig schon deshalb, weil sie Familien entlasten, besonders dann, wenn beide Eltern berufstätig sind oder wenn ein Elternteil alleinerziehend ist“, sagt Michael Vitt. Gerade in diesem Jahr, nach den Lockdowns, sei aber deutlich geworden, wie sehr Kinder grundsätzlich darauf angewiesen sind, gemeinsam Zeit zu verbringen und zu gestalten, voneinander zu lernen und miteinander auszukommen.

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