„Für viele Menschen, die bei uns in Dankersen leben, ist das Impfzentrum in Hille-Unterlübbe kaum erreichbar“, sagt Pfarrer Volker Niggemann von der Mindener St.-Matthäus-Kirchengemeinde. Deshalb sei in seiner Gemeinde schon vor einiger Zeit die Idee entstanden, vor Ort eine alternative Impf-Möglichkeit anzubieten.

Wer kein Auto hat, muss zunächst ein Testzentrum aufsuchen, sich testen lassen, auf das Ergebnis warten und dann mit dem negativen Testergebnis mit dem Bus zum Impfzentrum in Hille fahren. Insbesondere für Familien mit mehreren Kindern ist das ein erheblicher Aufwand.

Gemeinsam mit der Kindertageseinrichtung Weserhafen und der Flüchtlingshilfe Hafenschule organisierte nun Niggemann eine Impfaktion im Gemeindehaus. Eine Ärztin aus dem privaten Umfeld erklärte sich spontan bereit, die Impfungen vorzunehmen.

Für die unkomplizierte Impfaktion an einem Freitagnachmittag meldeten sich 40 Personen an. Zunächst kamen etliche KiTa-Familien ins Gemeindehaus, um sich den „Piks“ abzuholen, dann Geflüchtete. Kinder und junge Leute bis 30 Jahren wurden mit Biontech geimpft, alle anderen mit Moderna. Bei Bedarf könne die Aktion gern wiederholt werden, erklärt Niggemann.

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