Kirchenmusik ist Gemeinschaftsleistung – das ist klar für alle haupt- oder ehrenamtlich engagierten Sängerinnen und Sänger oder Instrumentalisten. Im Ev. Kirchenkreis Minden wird es jedoch durch das neue Teamkantorat mit vier hauptamtlichen Kompetenzstellen ganz wörtlich genommen. Die ungewöhnliche Lösung trifft auch in der Fachwelt auf viel Interesse: In der Ausgabe 2/2026 (März-April) des führenden Fachmagazins „Musik&Kirche“ wird das Teamkantorat vorgestellt.
Kreiskantor Nils Fricke erklärt im Bericht in der Rubrik „Kirchenmusik am Ort“ die Hintergründe: Vakanzen, Ruhestand und die strukturellen Veränderungen im Kirchenkreis haben ein Neudenken gefordert, aber eben auch möglich gemacht. „Viele Unklarheiten, aber auch viele Chancen“ seien es in Nils Frickes Einschätzung gewesen. Der Kirchenkreis habe diese genutzt, „sich auf den Weg gemacht und ein schönes Zeichen für die Zukunft der Kirchenmusik gesetzt.“
Die Leser von „Musik&Kirche“ erfahren mehr über die neue Stadtkantorei, über das besondere Gewicht auf der Weiterbildung der Musizierenden im Kirchenkreis und über den Ansatz, in die Fläche des Kirchenkreises hinein zu wirken. Besonders auch Jugendlichen im ländlichen Raum soll, in Nils Frickes Worten, „erweiterter Klangraum“ für die Entwicklung ihrer musikalischen Fähigkeiten, aber auch ihrer Persönlichkeit, gegeben werden.
„Musik&Kirche“ erscheint im Bärenreiter-Verlag und ist im Abonnement, als E-Paper oder im Buch- und Musikalienhandel erhältlich. Webseite: www.musikundkirche.de