Minden. Exerzitien (spirituelle Übungen) sind Zeiten der Stille und des Gebetes, die Menschen helfen, die Gegenwart Gottes im eigenen Leben immer mehr wahrzunehmen – nicht abgetrennt in bestimmten „heiligen Zeiten“ oder an abgegrenzten „heiligen Orten“, sondern mitten im  Alltag: „Gott lässt sich suchen und finden in allen Dingen“ (Ignatius von Loyola).

In Anknüpfung an die Exerzitien des Ignatius von Loyola – des Ordensgründers der Jesuiten im 16. Jahrhundert, der protestantischerseits wegen seiner Wirkung in der Zeit der Gegenreformation lange Zeit missachtet war – geht es in den „Exerzitien im Alltag“ darum,  in der Meditation die Texte der Bibel imaginativ so zu vergegenwärtigen, dass ein innerer Trialog zwischen Gott, dem Bibeltext und der eigenen Seele in Gang gesetzt wird, der sich über die spezielle Meditationszeit hinaus im Alltag fortsetzt.

Die vier Exerzitienabende in der Passionszeit stehen unter dem Motto „Umgeben von seiner Liebe. Was bedeutet Nachfolge?“. Sie finden jeweils donnerstags statt von 18.30 bis 20 Uhr in der Offenen Kirche St. Simeonis am 17. März, 24. März, 31. März, 7. April. Am Palmsonntag, 10. April, wird um 11 Uhr ein liturgischer Abschluss in der St.-Thomas-Kirche am Schwabenring angeboten.

Die Leitung hat die Exerzitienbegleiterin Dr. Heike Meyer. Der Kostenbeitrag für die ganze Reihe beträgt 15 Euro. Um Anmeldung bis zum 15. März wird gebeten unter der Telefonnummer 0571 93341968 oder per Mail an andreasbruegmann@gmx.de.

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