Minden. Die wohl bekannteste Frau, die in Deutschland Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet hat, ist Sophie Scholl. Im Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung in St. Simeonis „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ (11. August bis 1. September), die von der Evangelischen Erwachsenenbildung und vom Referat für gesellschaftliche Verantwortung des Kirchenkreises organisiert wurde, darf also ein Beitrag über sie nicht fehlen.

Diesen Beitrag leistet am Dienstag, 23. August, um 19 Uhr Dr. Robert M. Zoske. Zoske ist evangelischer Theologe und Historiker der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. 2014 hat er über Hans Scholl promoviert, 2018 erschien bei Beck seine Hans-Scholl-Biografie „Flamme sein!“. 2020 veröffentlichte er bei Propyläen sein Buch über Sophie Scholl, das nun Thema des Abends in der Offenen Kirche St. Simeonis sein wird.

„Ich bin nach wie vor der Meinung, das beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte“, sagte Sophie Scholl nach ihrer Verhaftung im Februar 1943. Aber wie kam die 21-Jährige zu dieser Überzeugung? Was musste geschehen, damit aus einem begeisterten Hitler-Mädchen eine entschlossene Widerstandskämpferin wurde? Fragen wie diesen geht Zoske in seinem Buch „Sophie Scholl: Es reut mich nichts. Porträt einer Widerständigen“ nach. Für eine Lesung aus seinem Buch kommt Zoske nun nach Minden.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten bei Bianca Krumme, Telefon (0571) 83744-58, Mail bianca.krumme@ekvw.de.

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