Wort zum Sonntag 3. Juli 2022

Ich habe Durst „Wasser“ stöhnen Kinder bei einem ausgiebigen Geländespiel bei sengender Hitze. „Ich verdurste!“ Selbst Kinder, die zu Beginn unserer Freizeit noch erklärten, nichts außer Apfelschorle zu trinken, nehmen dankbar die Wasserflasche an. Hauptsache nass. Dann ist der Durst gestillt, das Spiel kann weitergehen.Wäre es doch immer so einfach! Eine kurze Pause, etwas Wasser, einmal...

Sommerferien!

Sommerferien! Sofort sind Erinnerungen da, Gerüche und Geschmack: in der Hängematte liegen und unter dem grünen Blätterdach träumen, Kirschen essen bis der Bauch wehtut, baden mit dem Geruch nach Chlor, Rasen und Sonnencreme, abends noch Federball spielen…vor allem unendlich viel Zeit haben!  Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen, dass sie sechs Wochen Freiheit haben, spielen, faulenzen und...

Ab in die Kirche!

Ich fürchte, dass mindestens 99 Prozent der Leser dieser Zeilen morgen nicht zum Gottesdienst gehen. Bei den meisten Menschen, die ich kenne, habe ich den Eindruck, dass sie die Kirche meiden wie der Teufel das Weihwasser. Wir haben für jeden Quatsch Zeit, bloß für Gott sich Zeit zu nehmen, das scheint zu schwer zu sein. Als Gedankenanstoß zur Lösung des Problems habe ich eine Geschichte von...

Gott begegnen auf viele Weisen

Juden und Muslime finden es lästerlich, rational denkende Menschen lächerlich: das christliche Bekenntnis der „Dreieinigkeit Gottes“ (Trinität). Als Teil des christlichen Kirchenjahres wird es am morgigen Sonntag als Abschluss der Pfingstwoche in den Kirchen gefeiert. Ist für heutige Menschen schon der Gedanke, dass (!) es einen Gott gibt, befremdlich, um so abstruser der Versuch, Gott...

Gedanken zum Pfingstsonntag

Nicht mit Heer und Kraft, nicht mit Panzern und Raketen, sondern mit der Sanftheit und dem Sturm des Geistes Gottes…? (nach Sacharja 4, 6) Wenn ich die Bilder der Zerstörung des Krieges im Donbass, in Mariupol und anderen Orten der Ukraine sehe und Zahlen von getöteten Menschen höre, dann entwickelt sich bei mir – neben allem Erschrecken ein Traum: Was würde passieren, wenn Menschen aus ganz...

Lebenswahlen

Wenn ein Künstler aus einem hölzernen Stamm ein Gesicht schnitzen will, dann steht am Anfang seine Vorstellung und dem gegenüber das gewachsene Material.Das „Rohmaterial“ eines Menschen ist seine Genetik, die frühen kindlichen Prägungen, denen der Mensch ausgeliefert ist, und die es noch nicht selber gestalten kann.In dieser Zeit wird schon deutlich, ob das Gesicht eines Kindes eher sorgenvoll...